Love Service Public

Der PVB lanciert  die Kampagne LOVE Service Public. Der Staat ist über seinen Service public Garant für Freiheit und Gerechtigkeit: Nur ein starker Service public kann gewährleisten, dass die Schweiz weiterhin das wettbewerbsfähigste, innovativste und glücklichste Land der Welt bleibt.
 
Eigentlich ist dies eine Selbstverständlichkeit, die durch zahlreiche Studien untermauert wird. Dennoch wird der durch die öffentliche Hand geschaffene Wohlstand oftmals unterschätzt. Mit den vom Parlament geplanten Sparmassnahmen droht, dass der Service Public anlässlich der im Herbst geführten Debatten starken Schaden nehmen wird. Wir, die Vertreterinnen und Vertreter des Bundespersonals, haben beschlossen, mit der folgenden Botschaft Kontra zu geben: „Die Bundesangestellten sind stolz auf die Leistungen, die sie für die Bevölkerung erbringen und werden für deren Beibehaltung kämpfen". Hinzu kommt, dass die Schweiz die weltweit tiefste Staatsquote aufweist! Das Verhältnis von den Ausgaben des Staates zum BIP beträgt in der Schweiz 31.5%, in den EU-Ländern 49.5%, in den USA 38.9% und in Japan 42.8%[1]. Der Service Public ist in der Schweiz also äusserst effizient!
 

 «Die Schweiz gehört zu den wettbewerbsfähigsten Nationen der Welt. Wir, die Bundesangestellten, tragen dazu bei.»

 

Politische Stabilität und enge Kontakte zu den ausländischen Märkten, Innovationsfähigkeit und Technologien, herausragende Infrastrukturen: Dies sind starke Argumente, die für die Schweizer Wirtschaft sprechen und sie im „Global Competitiveness Index" des WEF auf die vorderen Ränge befördern. Ein Ergebnis, das nur dank eines starken Service Public möglich ist. Was wäre die Schweizer Wirtschaft ohne unsere Diplomatinnen und Diplomaten, welche die bilateralen Verträge mit unseren Nachbarn aushandeln, ohne leistungsfähiges Eisenbahn- und Strassennetz, ohne geschulte und hoch qualifizierte Arbeitskräfte?
 

«Die Schweiz wird regelmässig zu den innovativsten Ländern der Welt gezählt. Wir, die Bundesangestellten, tragen dazu bei.»

 

Die öffentlichen Einrichtungen bieten die idealen Rahmenbedingungen für eine Spitzenforschung und erfolgreiche Innovation – gleichzeitig die wichtigsten Rohstoffe unseres Landes. Insbesondere sorgen sie für eine qualitativ hochwertige Ausbildung auf sämtlichen Ebenen. Vier Schweizer Universitäten gehören zu den 100 besten Universitäten der Welt: die ETHZ in Zürich, die EPFL in Lausanne sowie die Universitäten Genf und Zürich[2].

 

«In der Schweiz lebt die glücklichste Bevölkerung der Welt und wir, die Angestellten, machen dies möglich.»

 

Dies geht aus dem World Happiness Report 2015 der UNO hervor und zeugt in allererster Linie vom Vertrauen in die politischen Institutionen und in die Verwaltungen, die sie unterstützen. Daneben sind aber auch die Lebensqualität dank eines hervorragenden Sozial- und Gesundheitssystems, die Sicherheit, aber auch die beruflichen Perspektiven für Jugendliche, die bei uns viel besser sind als anderswo, wichtige Faktoren für das Wohlbefinden der Schweizerinnen und Schweizer. Eine richtige Liebeserklärung an ein Land, das dieses ausgezeichnete Ergebnis zu einem grossen Teil seinem Service Public verdankt und eine Anspielung auf die Kampagne „LOVE Life", von der wir unsere – ein wenig abgeänderten – Kampagnenbilder übernommen haben. LOVE Service Public.

 

[1] Kennzahlen der öffentlichen Finanzen im internationalen Vergleich 2013, BFS, Statistisches Lexikon der Schweiz, 2015
[2] Quelle: http://www.sbfi.admin.ch/themen/01367/index.html?lang=de



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