Parlaments-Debatte: es könnten bis zu 1000 Stellen auf dem Spiel stehen

  ·  Donnerstag, 1. Dezember 2016
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Die Parlamentssession wurde diese Woche mit dem Stabilisierungsprogramm 2017-2019 eröffnet. Mittwoch und Donnerstag war das Budget 2017 Gegenstand der Debatte. Dieses sieht massive Kürzungen beim Bundespersonal vor, es könnten bis zu 1000 Stellen auf dem Spiel stehen. Die PVB-Präsidentin, Nationalrätin Barbara Gysi, setzte sich im Nationalrat für den Erhalt der Stellen ein und forderte den Rat auf, von verantwortungslosen Kürzungen abzusehen.: «Sie haben keine einzige Leistung benannt, die nicht mehr erbracht werden soll, aber das Geld wollen Sie einfach weg haben.»
>Link zur Rede von Barbara Gysi 
 
Letzte Woche sandte der PVB den Parlamentsmitgliedern die Sonderausgabe des PVB Magazin-e über die Sparmassnahmen sowie ein Schreiben zu, von dem hier ein Auszug vorliegt «Viele Bundesämter sind bereits heute gezwungen, ihre Leistungen auf das gesetzliche Minimum zu beschränken. Ein Beispiel ist fedpol: Ein Vater begibt sich auf einen Polizeiposten, um die bevorstehende Reise seines Sohnes nach Syrien zu verhindern. Was glauben Sie, wie lange fedpol braucht, um dieses Dossier zu behandeln, wenn es die eingesetzten Mittel einschränken muss? Mehrere Tage? Mehrere Wochen? Für diesen Vater und seinen Sohn ist es dann zu spät. Ihre Entscheidungen bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Frauen und Männer, die Ihnen an der Urne ihr Vertrauen bezeugt haben. Dabei sind derartige Massnahmen angesichts der Finanzlage des Bundes mitnichten gerechtfertigt.»
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